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Schaltung zur Bewegungserfassung sonders für Alarmeinrichtungen

 

 Bei dem erfundenen elektronischen Bewegungsabtastelement handelt es sich um eine, mit einem Element zur Abtastung der mechanischen Lage oder Bewegung kombinierte, elektronische Schaltung, die nach der Betätigung über die mit den Speiseleitungen gemeinsame Signalleitung ein Alarmsignal von einigen Sekunden in Form einer Stromerhöhung ausgibt und danach in den Ausgangszustand zurückkehrt. Diese Eigenschaft des erfundenen elektronischen Bewegungsabtastelementes wird dadurch erreicht, dass das mechanische Abtastelement nach seiner Betätigung ein im Ruhezustand geladenes Auslöseelement auf den Eingang der Schaltung schaltet, das auf die Zeitdauer der Alarmgabe im weiteren keinen Einfluss mehr besitzt. Während einer Alarmgabe nehmen die einzelnen Abtastelemente einen, im Vergleich zu ihren Ruhestrom um Größenordnungen höheren Strom aus der zentralen Stromversorgungseinheit auf. Nach Ausgabe des Alarmsignals, dessen Lange auf einige Sekunden einstellbar ist, nimmt das betreffende elektronische Abtastelement wieder seine Ausgangsstellung ein und ist somit selbst wie auch die weiteren Abtastelemente der Schleife zu erneuten, Überwachung bereit. Die Abtastelemente sind durch ihr Funktionsprinzip gegen Ausschaltversuche, wie zum Beispiel unmittelbares Kurzschließen des Leitungspaares, geschützt. Die aus nur drei Transistoren bestehende Einheit besitzt noch den Vorteil, dass sie ähnlich wie komplizierte zentrale Alarmeinrichtungen nicht nur Schutz gegen Leitungsunterbrechungen und Kurzschlüsse bietet, sondern auch Manipulationen am Abschlusswiderstand verhindert. Ein Schutz gegen Leitungsunterbrechungen ist durch Anschalten eines parallelen Abschlußwiderstandes möglich.

Durch Einsatz einfacher Ergänzungskreise ist das elektronische Bewegungsabtastelement auch für die Anwendung in Wechselspannungsschleifen geeignet. Verwendet man als Abschlusselement keinen Widerstand, sondern eine Kapazität oder Induktivität, kann die Abtastschleife vollständig gegen das Überbrücken mit einer hohen Kapazität, gegen Manipulationen gegen Serien- und Parallelwiderstande sowie gegen Eingriffsversuche mit äußeren Spannungen geschützt werden. Bei dieser, auch als Phasenverschiebungsverfahren bezeichenbare Methode ist am Montageort der Abtastelemente mit einfachen Messgeräten nicht feststellbar, welche Phasenverschiebung zwischen der durch die zentrale Alarmeinrichtung auf den Anfang der Schleife geschalteten Spannung und dem Strom durch eine der Schleifepunkte vorliegt. Die Registriereinheit der zentralen Alarmeinrichtung überwacht ständig die auf die Schleife geschaltete Spannung sowie durch den Leitungswiderstand in der Schleife und dem Abschlusselement (RC- oder RL-Kombination) erzeugte Phasenverschiebung. Bei Phasenabweichungen in beliebiger Richtung wird ein Alarmsignal ausgelöst. Mit dem erfundenen elektronischen Bewegungsabtastelement ist die lokale Rückmeldung der alarmauslösenden Stelle möglich. Dieser Eigenschaft ermöglicht den Einsatz dieses neuartigen Elementes sowohl in komplizierten, zentralen Alarmeinrichtungen, als auch den Bau der einfachen und billigen Alarmgeräte.

 

        KUN Ákos

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